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Google hat den digitalen Werbemarkt zu seinen Gunsten verzerrt.
Die EU-Kommission und die französische Wettbewerbsbehörde haben festgestellt, dass Google seine marktbeherrschende Stellung in der Online-Werbung mindestens von Januar 2014 bis September 2025 missbraucht hat, um die eigene Werbebörse AdX systematisch zu bevorzugen.
Konkret verschaffte Google seiner Börse AdX Vorteile in den Auktionen, die konkurrierende Werbebörsen nicht hatten, gab ihr exklusive Informationen über die Gebote der Konkurrenz und lenkte die Werbenachfrage aus Google Ads und DV360 bewusst zu AdX — nicht zur Plattform mit den besten Konditionen.
Was Behörden, Gerichte und Medien sagen
Übersetzung: Die heutige Entscheidung zeigt, dass Google seine marktbeherrschende Stellung im Adtech-Bereich missbraucht und damit Publishern, Werbetreibenden und Verbrauchern geschadet hat. Dieses Verhalten verstößt gegen das EU-Kartellrecht.
Übersetzung: Dieses ausschließende Verhalten hat Wettbewerbern nicht nur die Möglichkeit genommen, zu konkurrieren, sondern auch Googles Publisher-Kunden, dem Wettbewerb selbst und letztlich den Nutzern von Informationen im offenen Web erheblich geschadet.
Übersetzung: Googles monopolistisches Verhaltensmuster hat die Einnahmen der Publisher aktiv gedrückt.
Übersetzung: Wird Google jemals für seine Sünden bezahlen müssen? Ein Bundesrichter entschied im vergangenen Jahr, dass der Technologiekonzern Verlage um Werbeeinnahmen gebracht hat. Nun wollen diese Verlage ihr Geld zurück.
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