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Das Wichtigste auf einen Blick
Was kostet die Teilnahme?
Nichts. Sie tragen keine Kosten — weder für Anwälte, Ökonomen oder Gerichtskosten, auch dann nicht, wenn das Verfahren verloren geht. unilegion finanziert die Sammelklage vollständig und erhält nur im Erfolgsfall eine Kommission aus dem erzielten Erlös.
Wie hoch ist die Kommission von unilegion?
Die Kommission ist ein Prozentsatz des tatsächlich erzielten Erlöses und richtet sich nach dem Volumen Ihres Anspruchs: Sie sinkt, je größer Ihr Anspruch ist. Zusätzlich profitieren alle Teilnehmer von einer Reduktion, wenn die Initiative insgesamt wächst, weil sich die Kosten dann auf mehr Beteiligte verteilen. Die genauen Sätze nennen wir Ihnen transparent im Teilnahmevertrag, vor Ihrer Entscheidung.
Wer kann teilnehmen?
Publisher aus der EU, also Betreiber von Websites oder Apps, die Werbeflächen programmatisch vermarktet haben — insbesondere über Google-Systeme wie Google Ad Manager (früher „DoubleClick for Publishers“) oder die Werbebörse AdX (AdSense ausgenommen). Auch kleinere Publisher können teilnehmen: Das Kommissionsmodell ist bewusst so gestaltet, dass die Teilnahme auch für sie attraktiv ist.
Welche Unterlagen brauche ich?
Belege über Ihre programmatischen Werbeumsätze und die an Google gezahlten Gebühren, zum Beispiel Reports aus Google Ad Manager oder Abrechnungsübersichten. Die Belege sollten idealerweise den gesamten Zeitraum des Verstoßes abdecken. Sie müssen nichts Aufwendiges vorbereiten: Wir sagen Ihnen genau, welche Unterlagen genügen, und unterstützen Sie beim Export.
Muss ich selbst vor Gericht?
Nein. Die Teilnehmer treten ihre Ansprüche an eine eigens gegründete Klagegesellschaft ab, die allein und im eigenen Namen als Klägerin vor Gericht auftritt. Sie führen selbst kein Verfahren.
Drohen mir Nachteile in der Geschäftsbeziehung zu Google?
Dieses Risiko ist praktisch ausgeschlossen. Da die Klagegesellschaft das Verfahren führt und nicht Sie, treten Sie Google gegenüber nicht als Kläger auf. Angesichts der großen Zahl teilnehmender Publisher sind Vergeltungsmaßnahmen kein realistisches Szenario — und würden auch einen erneuten Kartellrechtsverstoß durch Google darstellen, mit entsprechenden Strafdrohungen durch die Kartellbehörden.
Wie lange dauert das Verfahren?
Erfahrungsgemäß dauern Kartellschadensersatzverfahren mehrere Jahre. Deutschland zählt jedoch zu den schnelleren Gerichtsständen in Europa, und eine gütliche Einigung ist jederzeit vor einem Urteil möglich. Während der gesamten Verfahrensdauer haben Sie keinen Aufwand: unilegion führt und steuert das Verfahren. Zudem wird der Schadensersatz während des Verfahrens weiter (und vergleichsweise hoch) verzinst.
Was passiert, wenn die Klage verloren geht?
Dann zahlen Sie nichts. Das gesamte finanzielle Risiko trägt unilegion. Genau das bedeutet „ohne Kostenrisiko“: Sie müssen unter keinen Umständen etwas zahlen.
Was passiert mit meinen Daten?
Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anmeldung und zur Prüfung Ihrer Ansprüche, nach den Vorgaben der DSGVO. Diese Website verwendet keine Cookies und keine Tracking-Werkzeuge.